HLRN

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Der Norddeutsche Verbund zur Förderung des Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN) entstand 2001 durch den Zusammenschluss der sieben Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. 2012 hat sich Brandenburg dem HLRN angeschlossen. Der HLRN-Verbund ist Bestandteil der nationalen HPC-Infrastruktur und betreibt gemeinschaftlich ein verteiltes Supercomputersystem an den beiden Betreiberzentren Georg-August-Universität Göttingen und Zuse-Institut Berlin, wobei der Standort Göttingen durch die GWDG betreut wird.

Aktuell betreibt die GWDG die erste Phase des HLRN-IV, die in Q2 2020 um eine zweite Ausbauphase erweitert wird. Im Rahmen der zweiten Phase wird außerdem ein modulares Rechenzentrum aufgebaut, in dessen Planung das HPC-Team eingebunden ist. Details zum HLRN-IV System finden Sie auf den Seiten des HLRN.

Die HLRN-Systeme werden insbesondere von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und Institutionen der beteiligten Bundesländer genutzt, stehen aber auch Forschenden außerhalb des Länderverbundes zur Verfügung. Je nach Institutszugehörigkeit fallen unterschiedliche Nutzungsgebühren an. Generell wird die Rechenzeit auf den HLRN-Systemen im Rahmen von Großprojekten vergeben. Für ein Großprojekt muss ein Antrag gestellt werden, welcher durch den Wissenschaftlichen Ausschuss begutachtet und - im besten Fall - zugelassen wird. Zur Vorbereitung dieses Antrags können Einzelnutzerkennungen mit begrenzter Lauf- und Rechenzeit beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des HLRN

Einer der herausragenden Aspekte des HLRN ist das überregionale, interdisziplinär arbeitende Kompetenznetzwerk, das die Nutzer und Nutzerinnen während des gesamten Prozesses der Projektbeantragung, während des Projekts und auch bei der Projektverlängerung unterstützt. Das Kompetenznetzwerk besteht aus Expertinnen und Experten verschiedener Anwendungsgebiete des wissenschaftlichen Rechnens. Bei der GWDG sind ein lokaler Fachberater als erster Ansprechpartner für Nutzer am Standort und sieben Fachberater*innen aus den verschiedenen Fachbereichen angesiedelt. Zu einem großen Teil werden diese Aufgaben durch das HPC-Team im Rahmen seiner Support-Aufgaben übernommen.

 

Sven Bingert lokaler Fachberater
Marcus Boden Lebenswissenschaften
Christian Boehme Chemie
Tim Ehlers Data Science, Wirtschaftswissenschaften
Vanessa End Numerik
Christian Köhler Physikalische Chemie
Sebastian Krey Data Science
Jack Ogaja Strömungswissenschaften, Erdsystemwissenschaften

 

Dienste

Informationen und Hilfestellung zur Nutzung des HPC-Angebotes für die Universität und die MPG (SCC und GöHPC-Systeme).

HPC am Campus

HPC-Systeme im Betrieb der GWDG auf dem Göttingen Campus.

Im Rahmen ihrer Aufgaben als gemeinsames Rechenzentrum der Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft betreibt die GWDG das Scientific Compute Cluster (SCC), um allen Forschenden den Zugang zu einem lokalen HPC-System zu ermöglichen. In dieser Funktion betreibt die GWDG aber auch institutseigene HPC-Systeme im Rahmen der GöHPC-Kooperationen in einem integrierten Betriebskonzept.

Zusätzlich betreibt die GWDG zukünftig auch zwei externe Systeme, bereits jetzt den Göttinger HLRN-IV-Komplex und ab Ende 2020 den Göttinger Standort der DLR-HPC-Initiative.

Wissenschaft und Forschung

Forschung, Lehre, Ausbildung und Beratung zu HPC am Göttingen Campus.

Neben dem IT-Betriebs liegt eine der Hauptaufgabenbereiche der GWDG in Forschung und Wissenschaft. Dies wird durch die verschiedenen Projekte und die Lehrstühle von Prof. Dr. Ramin Yahyapour und Prof. Dr. Philipp Wieder unterstrichen. Auch das HPC-Team engagiert sich in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch die Unterstützung in der Lehre und der Betreuung von Master- und Promotionsarbeiten.

Die GWDG und insbesondere das HPC-Team stehen im engen Austausch mit den Forschenden, die auf den HPC-Systemen der GWDG rechnen. Hierdurch ergeben sich verschiedene methoden- sowie anwendungswissenschaftliche Synergien und Projekte, die unter dem Label GöHPC zusammengefasst werden.

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